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Die Architektur: ein Glanzstück

 

Der Messepalast gehört, was seine grundlegende Konzeption wie auch seine baulichen Details angeht, ohne Frage zu den schönsten Geschäftshäusern Leipzigs. Mit ihren Kolossalpilastern, Erkern und der Balustrade zeigt die Fassade ein prachtvolles Gesicht; prestigeträchtig gestaltet bis in kleinste Details präsentiert sich der gesamte Gebäudekomplex. In den drei Lichthöfen, den Tonnengewölben über den Passagen und im Durchgang zum HansaHaus über das imposant gestaltete Atrium finden sich zahlreiche kunsthandwerkliche Kostbarkeiten. 

Die Kunstwerke: edle Details mit Hintersinn

 

Eine Vielzahl künstlerischer Elemente veredeln die Lichthöfe des traditionsreichen Gebäudes. Im ersten Lichthof zieht ein Freskenfries des Malers Bruno Griesel die Blicke auf sich. Der Vertreter der Neuen Leipziger Schule stilisiert eindrucksvoll das Thema  “Werden und Vergehen”. Ein Werk des Hallenser Künstlers Moritz Götze stellt im zweiten Lichthof eine Geschichte der Leipziger Messe dar – in moderner Tradition der Art Brut, der Pop Art und des Comics, und in Anlehnung an mittelalterliche Bilderbögen. Der Berliner Künstler Johannes Grützke setzt im dritten Lichthof die Themen Konsum und Wegwerfgesellschaft mit hintergründiger Ironie in Szene. 

 

Zeitstrahl

  • 1904 bis 1906:
    Das HansaHaus wird gebaut.

  • 1909:
    Der Speck's Hof wird als Handelshaus mit 5.000 m² Ausstellungsfläche eröffnet.

  • 1929:
    Mit 10.000 m² Ausstellungsfläche ist der Speck's Hof in Verbindung mit dem HansaHaus der größte Messebau seiner Zeit.

  • 1993 bis 1995
    Nach bereits erfolgter Sanierung wird nun der Speck's Hof restauriert.

  • 1996
    Der Speck′s Hof erhält die “Trophy” der weltgrößten Immobilienmesse MIPIM in Cannes für das schönste in diesem Jahr fertig gestellte Gebäude.